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Jambo sana, Grundschule Neunkirchen!

altMit einem fröhlichen „Jambo! Jambo sana!“ begann ein Aktionstag der besonderen Art an der Grundschule Neunkirchen am Sand. „Hallo und herzlich willkommen!“, so begrüßte Rektorin Angela Herger die Gruppe black&white. Die Musiker aus Kongo, Ghana, der Elfenbeinküste und aus Deutschland gaben ein Stück ihrer Welt preis und entführten alle zu einem packenden Streifzug durch das ferne Afrika.          

Zum Auftakt wurde zu mitreißenden afrikanischen Liedern gesungen, getrommelt und getanzt. So schon richtig in Stimmung versetzt, schlossen sich dann für alle Schüler altvier Workshops an. Der Koordinator des Vereins black&white, Wolfgang Lieberknecht, spannte in seiner „Präsentation“ mit beeindruckenden Bildern einen weiten Bogen vom Leben der Menschen in Afrika über geographische Gegebenheiten, Flora und Fauna, die wechselhafte Geschichte und die politischen Probleme heute. Im Musiksaal verzauberten schwungvolle afrikanische Klänge die Schüler. Schnell sangen und klatschten sie zu „Hakuna matata – keine Probleme“, „Tschatscholoza“ und „Sina Dola“ in fast perfektem Afrikanisch. Hier sprang viel von der Lebensfreude dieser Menschen über. Vertieft wurde das Ganze noch im „Tanz-Workshop“, bei dem sich auch zunächst noch recht schüchterne Kinder durch das altTemperament der Vortänzerin mitreißen und die Hüften kreisen ließen. So richtig aus-sich-herausgehen konnten dann alle beim „Trommeln!“ War es am Anfang noch ein rechtes Rumpeln in der Aula, als die ersten Trommeln erklangen, wurde schon bald ein rhythmisches Klangkunstwerk daraus. Bass – Ton – Slap! Bald ging der afrikanische Rhythmus ins Blut und 70 Djemben erklangen synchron. Der Trommelkurs rief bei allen uneingeschränkte Begeisterung hervor. So ging der Vormittag viel zu schnell vorbei und im gemeinsamen Abschlussauftritt, wo alle das Gelernte zeigen konnten, wollten die Zugabe-Rufe nicht enden.

altAber in der Tat war das noch nicht alles. Denn am Abend stand das große Mitmachkonzert für Schüler, Eltern und Freunde auf dem Programm. In der bis auf den letzten Platz besetzten Aula flogen Kinder- und Erwachsenenhände in die Luft, schwangen Arme und waren Hunderte von Körpern in Bewegung. So wie die Kinder sich am Morgen anstecken ließen, sprang der Funke auch hier auf alle über und brachte manchen ganz schön außer Puste.

Mit mitreißenden afrikanischen Rhythmen endete ein Aktionstag, der zugleich einen gelungenen Auftakt für die Projektwoche „Afrika, Afrika“ bildete.